Herzlich willkommen ...

... auf der Homepage der Evangelisch-Lutherischen Nazarethkirche in München/Bogenhausen. Für Münchener Verhältnisse sind wir eine eher kleine Gemeinde mit unter 1500 Mitgliedern. Umso engagierter sind unsere Mitarbeiter und Ehrenamtlichen. Die Schwerpunkte unseres Engagements liegen in der Kinder- und Seniorenarbeit Wir sind Träger eines Kindergartens und unser Helferkreis ist in der Nachbarschaftshilfe aktiv. Über die Gemeindegrenzen hinaus sind wir bekannt für die Abendgottesdienste und andere offene Formen des Gottesdienstes, große Sommerfeste und Events mit Livemusik und Attraktionen sowie für hochwertige Märkte und Basare. Der Nazarethchor, Gospelchöre und vielfältige Konzertangebote haben die Nazarethkirche zu einem Zentrum der Kirchen- und der Gospelmusik gemacht.

Neben dem Nazarethchor, dem Kinderchor "Die Nazarethbienen" und dem Kinderorchester "Die Nazarethhummeln" proben in der Nazarethkirche regelmäßig: Veronika Faber, das Ensemble "Fenice", der Gospelchor "Munich Mass Choir", der Gospelworkshop von Anke Maria Caspari, der a-capella Chor Vox Nova und die Trommelgruppe um Rüdiger Lutz.

 

Unser Gemeindebrief erscheint viermal im Jahr und informiert über alle Aktivitäten. Unter Aktuelles finden Sie den regelmäßigen Newsletter der per mail abonniert werden kann. Plakate für aktuelle Veranstaltungen finden Sie auf der Serviceseite zum Download. Auch auf Facebook sind wir mit allen Terminen zu finden: Nazarethkirche goes facebook

 

Voraussichtlich in diesem Jahr wird die Nazarethkirche mit der Immanuelkirche zur neuen Pfarrei "Immanuel-Nazareth" mit deutlich über 5000 Mitgliedern fusionieren. Auf dieser Homepage finden Sie deswegen schon jetzt viele Termine und Veranstaltungen der Immanuelkirche.

 

Gemeinsam mit den Pfarreien Dreieinigkeitskirche und Vaterunserkirche bildet die neue Pfarrei "Immanuel-Nazareth" dann die Region "Evangelisch in Bogenhausen".

 

Seit Anfang 2008 kooperiert die Nazarethkirche mit JAN, der Jungen Arbeit Neuperlach, einer dezentralen Beschäftigungsinitiative. Seit Mai 2008 sind wir Mitglied bei STATTAUTO München und haben eine eigene Station auf unserem Parkplatz. Seit 2010 werden wir nach EU-Standards im Rahmen des kirchlichen Umweltmanagementsystem "Grüner Gockel" zertifiziert. Seit 2012 unterstützt die Nazarethkirche mit der Aufstellung eines Kleidercontainers die Diakonia in München.

 

Link zum Gemeindebrief

 

 

 

Leitbild unserer Kirchengemeinde

Wir sind eine Gemeinschaft, in der junge und alte Menschen Heimat finden.

Wir sind eine offene und lebendige Kirchengemeinde und den Menschen fröhlich zugewandt.

Als Christen suchen wir immer wieder neue Wege, unseren Glauben im Alltag zu leben und für andere da zu sein.

Konkretion des Leitbildes

In der Nazarethkirche haben Menschen vor über 40 Jahren Heimat gefunden, die selbst die Heimat verloren hatten. Für manche war die Nazarethkirche mit ihren Gottesdiensten das einzig Vertraute in einer fremd anmutenden Welt. Heute sind es neben den Senioren vor allem junge Mütter und Väter, die hier auch spirituell Heimat finden. Hier darf ein Kind auch im Gottesdienst mal „rumbrabbeln“. Hier findet Begegnung zwischen Jung und Alt statt.


Unsere Offenheit und unsere Lebendigkeit sind ein Markenzeichen. Viele unserer Mitarbeiter wohnen jenseits der Grenzen unserer Kirchengemeinde. Wer eine gute Idee hat und bereit ist, sich einzubringen, trifft bei uns auf offene Ohren. Wir feiern gerne und gut, pflegen Begegnung zwischen Menschen und leben eine offene Ökumene mit unseren Nachbarn. Wer zu uns kommt erlebt fröhliche Zugewandtheit wenn er beispielsweise Frau Rehm im Büro, Frau Tzatzana an der Kirchentür oder unseren Erzieherinnen im Kindergarten begegnet. Freundlichkeit und Menschenliebe (Tit 3,4) sind unser Programm, daran soll man uns messen.

 

Als Christen feiern wir unseren Glauben in lebendigen Gottesdiensten und im Leben. Wir warten nicht bis die Menschen zu uns kommen, sondern gehen auf die Menschen zu. Im „Dasein für andere“, wie Dietrich Bonhoeffer die Aufgabe der Kirche beschreibt, realisiert sich unser Christsein. Helferkreis, Café Begegnung, Krabbelrunde, Miniclub und Kindergarten sind Beispiele unseres diakonischen Engagements.

 

Gemeindeleitung und Team

Seit April 2000 ist Markus Rhinow Pfarrer in der Kirchengemeinde. Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand leitet er die Kirchengemeinde. Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes ist Sibylle Faber. Ihre Stellvertreterin ist Romie Soldan. Hier der Link zu allen KV-Mitgliedern, Ausschüssen und Beauftragten.

 

Pfarrer Markus Rhinow im ökumenischen Blumenregen ... und beim Versuch den Landesbischoff zu überzeugen

 

 

 

Zum Hauptamtlichenteam gehören: Christiane Rehm (Sekretärin), Chrysoula Tzatzana (Mesnerin), Waltraud Dombret (Kindergartenleiterin), Petra Edenharder (Erzieherin), Petra Junkert (Erzieherin), Katja Panczuk (Kinderpflegerin) und Manuela Wiegmann (Kinderpflegerin).

Zum erweiterten Team gehören: Dr. Karin Seidel (Chorleiterin), Bernd Wintermann (Organist), Richard Jedlicka (Aushilfe als Hausmeister), Sven Rafalzik (Aushilfe als Hausmeister) und Doris Logdeser (Reinigungskraft im Kindergarten).

 

 

 

 

Kirche und Gemeindehaus

Die Nazarethkirche in der Barbarossastraße 3 ist leicht zu finden. Man erkennt Sie an ihrem Zeltdach, dem und dem goldenen Kugelkreuz. Eine Besonderheit ist das Gemeindehaus, das sich unter dem Kirchenraum befindet. Hier ist auch unser Kindergarten untergebracht.

Montags bis Freitags ist die Nazarethkirche in der Schulzeit von 9:00 bis 16:00 Uhr und Sonntags von 9:30 bis 12:00 Uhr geöffnet. Auf Wunsch sperrt unsere Mesnerin, Frau Tzatzana, Ihnen die Kirche auch zu anderen Zeiten auf.

 

Am 8. April 1962 wurde die von Prof. Johann-Christoph Ottow erbaute Nazarethkirche eingeweiht. Folgende Künstler waren am Bau beteiligt: Ruth Speidel (Taufstein), Marie Luise Wilkens (Altarkreuz), Karl-Heinz Hoffmann (Relief am Kircheneingang). Die Kirchengemeinde feierte im Jahr 2002 das 40. Jubiläum der Kirche.

 

 

Die "unfertige Nazarethkirche" (Johann-Christoph Ottow)

 

Fotos von der Nazarethkirche

 

Die Chronik zur 40-Jahrfeier der Nazarethkirche

 

Die Chronik zur 50-Jahrfeier der Parkstadt

 

Faltblatt: Die Nazarethkirche

 

 

Unser Kindergarten

Im Gemeindehaus, direkt unter dem Altar, sind die Räume unseres zweigruppigen Kindergartens.

 

 

So finden Sie uns

Zur Google Maps Umgebungskarte

 

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Sie erreichen uns mit der U-4 Richtung Arabellapark. Am Bahnhof "Böhmerwaldplatz" in Fahrtrichtung hinten austeigen. Sie überqueren die Richard-Strauss-Straße (Mittlerer Ring) und folgen der Stuntzstraße in östlicher Richtung. Nach knapp 100 Metern biegen Sie rechts in die Steinhauser Straße. Nach 100 Metern biegen Sie links in die Barbarossastraße. Über unseren Parkplatz erreichen Sie den Eingang zum Gemeindehaus (Barbarossastraße 3).

Link zum MVV (Münchener Verkehrsbetriebe)

 

Anfahrt mit dem Auto:

Sie biegen vom Mittleren Ring ab in die Stuntzstraße. Nach 200 Metern biegen Sie rechts in die Hörselbergstraße und nach 100 Metern nocheinmal rechts in die Barbarossastraße. Hinter dem Kirchturm ist die Einfahrt zum Parkplatz.

 

 

Zur Geschichte der Parkstadt Bogenhausen

Der Wiederaufbau Deutschlands hat Anfang der 50er Jahre einen Boom ausgelöst. Das Wirtschaftswunder lässt die Zahlen der Arbeitslosen auf 878.000 sinken. München entwickelt sich zum Industriestandort. Trotz Zuzugs von jährlich 20.000 bis 30.000 Menschen werden Arbeitskräfte dringend gesucht. 940.000 Einwohner leben in München, davon 134.000 Heimatvertriebene. Über 2000 Familien leben in Kellern und Elendsquartieren. Die Wohnungsnot stellt das größte Problem in der Stadt dar. Nach der Wiederinstandsetzung zerstörter Häuser begann mit dem Siedlungsbau eine neue städtebauliche Entwicklung.

Für Bogenhausen wird am 19. September 1954 nach einer längeren Debatte im Stadtrat eine riesige Parkwohnanlage mit 2000 Wohnungen auf dem Weg gebracht. Nach einer längeren Debatte war man sich einig, dass die Gebäude 11 bis 14 Stockwerke haben und 32 bis 44 Meter hoch sein werden. München bekannte sich zu Hochhäusern.
Nördlich der Stuntzstraße konnte in den Jahren 1955 und 1956 die erste größere Wohnanlage Bayerns nach dem Zweiten Weltkrieg entstehen. Vom Architekten Franz Ruf stammte der Bebauungsplan, der eine Parkstadt für ca. 6500 Menschen vorsah, deren Grünflächen von Alfred Reich gestaltet wurden. Ziel der Planungen war es, eine großzügig angelegte Siedlung mit weitgehend gleichen architektonischen Design zu errichten. Die Wohnungen sollten, von Grünflächen umschlossen, von Verkehrslärm wenig beeinträchtigt werden. Eine wegweisende Entwicklung, die auch bei anderen Planungen zur Anwendung kam.
Im Beisein von Ministerpräsident Wilhelm Hoegner konnte bereits am 4. August 1955 das Richtfest gefeiert werden. Am 31. Dezember 1956 war die gesamte Anlage mit insgesamt 1960 Mietwohnungen, 135 Eigenheimen, zwei Ladenzentren, Gaststätte, Zentralwäscherei, Heizwerk, Volksschule und Kindergarten fertiggestellt.